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Praxisabgabe 1/2013

Liebe Patienten,
für Ihr Vertrauen möchte ich mich sehr bedanken.

Ihr Dr. M. Haumer

Prostataoperation, TUR-Prostata

Die bekannteste Operationsmethode ist der endoskopische Eingriff (d.h. durch die Harnröhre) in regionaler Betäubung.  Die Gewebeabtragung durch Schneidestrom (TUR-P)  erbringt im Idealfall sehr gute Resultate, ist aber trotz vielfältiger Varianten nicht problemlos.
Da die Prostata besonders im inneren Bereich besonders stark durchblutet ist (Sonobild 1) und die Operation von innen nach außen erfolgt, kommt es bei der herkömmlichen Methode zu OP-Beginn durch die Eröffnung der stark gefüllten Blutgefäße oftmals zu deutlichem Blutverlust, wobei dieser und das Verbleiben von Prostatarestgewebe  in einem gewissen Zusammenhang steht. Wegen blutungsbedingter Kreislaufprobleme (Transfusionsrate bei TUR-P bis zu 15%)  muß die Operation oft vorzeitig ohne vollständige Adenomentfernung unter  Zeitdruck abgebrochen werden (Sonobild 2). Bei starker  Blutung kann es außerdem wegen schlechter Sichtverhältnisse zu Schließmuskelverletzung und Kapselperforation kommen. Weiterer Problempunkt ist mögliche Einschwemmung von Spülflüssigkeit mit schwerwiegenden Elektrolytverschiebungen und Volumenbelastung. 

Laser:

Reine Anwendung von verdampfendem Laser vermeidet die Initialblutung vollständig, es besteht aber schlechte Kontrolle bezüglich der Wirkungstiefe. Z.B. ist bei dem weit verbreiteten KTP-Laser (Greenlight) die Eindring- und somit die Wirktiefe bei durchblutetem und nicht durchblutetem Gewebe sehr unterschiedlich.

Diodenlaser:

Bei dem von uns verwendeten Diodenhochleistungslaser der neuesten Generation (Biolitec) ergeben sich aufgrund der gleichmäßigen Eindringtiefe und der höheren energetischen Leistung große Abtragungsraten bei kürzerer Operationszeit, tiefliegendes Gewebe (z.B. der für die Erektion wichtige Nervus pudendus) werden geschont.

Amerikanische Variante:

Amerikanische Variante: Hier wird der Eingriff als reine Laseroperation ambulant durchgeführt. Da aber das regelmäßig verbleibende Restgewebe weiterhin Wachstumsneigung hat, kommt es zur Regeneratbildung und damit zur Notwendigkeit einer Nachoperation nach einigen Jahren, außerdem liegt keine Histologie vor, die Aussage über evtl. Prostatakarzinom ergibt. Bez. der langen Gewebsabstoßungszeiten und den damit verbundenen Beschwerden empfiehlt sich Blick in die Internetforen. (Sonobild 3)


Video: Laseroperation der Prostata

Download zum Thema Prostatavergrößung

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema.

IPSS Fragebogen

IPSS Fragebogen (Prostata)

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Testosteron Fragebogen

AMS Testosteron Fragebogen

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Video: Laseroperation der Prostata (mpeg4)

Download: Video Prostatavergrößerung ( 1,8 MB )
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